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Erbauung des

„nuwe Hus Berleybischhin“

- also des neuen Hauses Berlepsch - durch Arnold v. Berlepsch und seinen Sohn Hans unter Mithilfe des hessischen Landgrafen.


Die erste urkundliche Erwähnung des Familiennamens “Cunradus de Berleibisin” erfolgte bereits im Jahr 1233. In 1297 wurde die Familienburg in Barlissen zerstört. Die Familie erwirbt zunehmend Besitz in Hessen.

Tod des Hans v. Berlepsch

- damit stirbt die Sparrenlinie aus und die Burg fällt als freies Lehen an den hessischen Landgrafen zurück.

1461

Wiederbelehnung der Burg

an Sittich v. Berlepsch aus der Sittich-Linie. Diese Linie bewohnt die Burg bis zum heutigen Tag. Sittich befestigt durch umfangreiche Baumaßnahmen die Burg stark.

1488

1. Beschreibung und Inventar der Burg

im Rahmen einer Erbauseinandersetzung zwischen den Söhnen des Sittichs, Philipp und Sittich II., und einem Vetter.

1521

Inschutzhaftnahme Martin Luthers

Der Burghauptmann der Wartburg,

Hans v. Berlepsch, entführt Martin Luther auf seinem Heimweg vom Konzil in Worms und hält ihn 300 Tage auf der Wartburg in Schutzhaft.

1585

Erbauung des Gefängnisturms am zweiten Tor

1592

Chronik der Familie

Johannes Letzner erstellt im Auftrag der Familie eine „Chronik des uralten adelichen Geschlechts derer von Berlepsch“. Ein Exemplar befindet sich noch heute in der Schlossbibliothek.

1593

Erbauung des heute noch vorhandenen Treppenturms auf Berlepsch.

1623

Zerstörung und Niederbrennung

des Schlosses durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly im

30-jährigen Krieg

1625

Große Plünderungen durch die Truppen des Feldherrn Wallenstein

1648

Wiederaufbau des Schlosses

nach Ende des 30jährigen Krieges

nach und nach

ab 1780

Erbauung der Terrassen

auf der Südseite


Anlage eines englischen Landschaftsparks

durch Friedrich Ludwig v. Berlepsch und seiner Frau Emilie, geb. von Oppel

1869

Verleihung des

preußischen Grafentitels

an Karl v. Berlepsch

durch König Wilhelm I

Anlage des Friedhofs

im Schlosspark

1870

Erhöhung des Treppenturms und Aufsetzung der zinnenbekrönten Aussichtsplattform

um 1885

Neubau des Ostflügels

1887

Grabung eines Brunnens

im Leinholz

Das Schloß bekommt eine Wasserleitung. Bis heute erfolgt die Wasserversorgung über eine eigene Quelle.

1893

Errichtung der neogotischen Schlosskapelle im Park

Entworfen durch Gustav Schönermark

1894

Großer Schlossumbau

durch den Ornithologen

Graf Hans v. Berlepsch.

Architekt war Gustav Schönermark, der schon 1893 die Schlosskapelle geplant hatte. Hans v. Berlepsch legte bis zu seinem Tod 1915 auf dem Schloß eine umfangreiche Sammlung von fast 60.000 Vogelbälgen an. Diese hat sich im Senkenbergmuseum in Frankfurt erhalten.

1897 - 1920

Errichtung einer ersten Zentralheizung

1938

Das Schloß überlebt den zweiten Weltkrieg ohne Zerstörungen

1945 - 1952

Graf Hubertus v. Berlepsch richtet einen Hotel- und Restaurantbetrieb ein

Schloß Berlepsch dient mehrfach als Filmkulisse

z.B. für Unsterbliche Geliebte,

Witwer mit fünf Töchtern


Folgende Schauspieler waren bereits

auf dem Schloß zu Gast:

- Walter Giller,

- Nadja Tiller,

- Heinz Rühmann,

- Theo Lingen,

- Götz George

- Hildegrad Knef

1952

"Gruppe 47",

eine bekannte Schriftstellergemeinschaft

trifft sich auf dem Schloß

Gruppe 47

Berlepscher Zeitreise

2019

650 Jahre Schloss Berlepsch

 

  19 Generationen

 

150 Turmtreppenstufen

 

  26 Höhenmeter

 

  30 und mehr Zimmer

Die 650 Jahre alte Grenzfeste Schloss Berlepsch steht mit seiner beeindruckenden Familiengeschichte in besonderer Weise für die Historie der Region und lässt als "Tor zum Mittelalter" den Besucher längst vergangene Zeiten erleben und ihn durch eine authentische Atmosphäre in die mittelalterlichen Epochen eintauchen.


Heute gibt es allerlei Sehenswertes zu entdecken und rund um das Jahr finden viele kulturelle, mittelalterliche, schaurige und aufregende Veranstaltungen statt.


Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise von Anbeginn 1369 bis in die 1960er!