Thomas Scholz, Violine

Dimitri Faynsmith, 2. Violine



Igor Tulchinsky, Viola



Matthias Weiss, Oboe


Albrecht Vogel, Cello

 

 

 

 

 
 
am Freitag, den 19. Oktober 2012 um 18 Uhr
  

W.A.Mozart (1756 Salzburg-1791 Wien)
In den Jahren 1782-1785 komponierte Mozart in Wien die 6 Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette. Sie waren trotz ihres ungewöhnlich langen Entstehungszeitraumes als Werkzyklus geplant und stellen Mozarts ambitionierte Antwort auf die Herausforderung dar, welche Haydn in Gestalt seiner Streichquartette op.33 vorgelegt hatte.
Mozart wollte sich seinem Vorbild Haydn gewachsen zeigen und setzte sich mit der Gattung des Streichquartetts sorgfältig wie mühevoll auseinander.
Diese Quartette seien so Mozart: ”Die Früchte einer langen und mühsamen Arbeit”. Nirgends hat Mozart so viele Korrekturen angebracht, sie stehen verstreut über ausgestrichenen Tempi und dynamischen Zeichen- noch auf den Druckplatten hat er korrigiert, also spiegelbildlich- eine zusätzliche Fatica.

 

Streiquartett G-Dur KV 387 (Frühlingsquartett)
Allegro vivace assai
Menuetto:Allegro
Andante cantabile
Molto Allegro

 

Um 1783 lernte Mozart den Klarinettisten Anton Paul Stadler kennen, einen Virtuosen von besonderem Rang, ein leidenschaftlicher Experimentator auf dem Gebiet der Klarinettenfamilie, die damals noch die Bassettklarinette und das Bassetthorn einschloss.
Mit der Klarinette hatte sich Mozart schon in München befreundet, doch erst durch Stadler gewann sie für Ihn jene Bedeutung, die sie bis zuletzt behielt.
Für Anton Stadler hat Mozart zwei seiner großen Werke geschrieben, am 29.Sep.1789 das Quintett KV 581, und wenige Wochen vor seinem Tod, zwischen Zauberflöte und Requiem, das Konzert KV 622.
Möglicherweise war das Zusammenspiel mit Stadler nicht nur auf musikalische Gebiete beschränkt. Mozart muss Ihn als angenehmen Begleiter empfunden haben, als guten Gesellen; er nahm Ihn auf seine Reise nach Prag mit.
Mozart schrieb das Klarinettenquintett im September 1789; das Autograph ist verschollen. Über allen 4 Sätzen liegt ein unnachahmlicher Klangzauber.
 
Quintett für Klarinette, 2Violinen, Viola und Cello
Allegro
Larghetto
Menuetto
Allegro con variationi.
 
Pause
 
Alexander Borodin (31.10.1833 -15 02.StPetersburg)
Borodin studierte an der Medico-chirurgischen Akademie in St.Petersburg, promovierte 1858 zum Dr. med und wurde nach seiner Tätigkeit als Militärarzt am Institut seiner Studien 1864 Professor für Chemie.
Seine Werke ist sozusagen im Nebenberuf entstanden. Dennoch war er kein Autodidakt, sondern studierte bei Balakirev Harmonielehre und Komposition.
Seine beiden Streichquartette sind weltberühmt und aus dem Repertoire der Kammermusik nicht wegzudenken.
 
Streichquartett Nr.2, D-Dur komponiert 1881
Allegro moderato-
Scherzo: Allegro
Notturno: Andante
Finale

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Eintritt 25 bis 35 € (je nach Platzwahl)
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(Buffet 22 € / Person)